Hausapotheke Checkliste

Was in eine gut sortierte Hausapotheke gehört — für den Alltag und den Notfall.

Die Grundausstattung

Eine gut sortierte Hausapotheke hilft nicht nur im Krisenfall, sondern auch im Alltag. Hier ist eine vollständige Checkliste.

Verbandsmaterial

  • Sterile Wundkompressen (versch. Größen)
  • Mullbinden (6 cm und 8 cm)
  • Elastische Binden
  • Pflaster (Sortiment + Rolle)
  • Blasenpflaster
  • Dreiecktuch
  • Rettungsdecke (Alufolie)
  • Schere (Verbandsschere)
  • Pinzette
  • Einmalhandschuhe (10 Paar)

Desinfektion & Wundversorgung

  • Wunddesinfektionsmittel (z.B. Octenisept)
  • Händedesinfektionsmittel
  • Wund- und Heilsalbe (z.B. Bepanthen)
  • Jod-Salbe
  • Kühlpack (Instant-Kältekompressen)

Medikamente (rezeptfrei)

  • Schmerzmittel: Ibuprofen + Paracetamol
  • Fieberthermometer
  • Durchfallmittel (Loperamid)
  • Elektrolyt-Pulver (Rehydrierung)
  • Mittel gegen Übelkeit
  • Kohletabletten
  • Antihistaminikum (Allergie/Insektenstiche)
  • Nasenspray (abschwellend)
  • Hustensaft/-pastillen
  • Sonnenschutzmittel
  • Insektenschutzmittel

Persönliche Medikamente

  • Alle regelmäßig eingenommenen Medikamente (2-Wochen-Vorrat)
  • Medikamentenplan auf Papier
  • Allergiepass / Notfallausweis

Für Kinder (falls zutreffend)

  • Fiebersaft / Fieberzäpfchen
  • Wundsalbe für Kinder
  • Nasentropfen (Kinderversion)
  • Sonnenschutz (hoher LSF)

Empfohlenes Erste-Hilfe-Set

Für den Notfallrucksack empfehlen wir ein kompaktes, fertiges Set als Basis. Du kannst es dann mit persönlichen Medikamenten ergänzen.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte ich die Hausapotheke überprüfen?
Mindestens einmal pro Jahr. Prüfe Verfallsdaten, ersetze abgelaufene Medikamente und ergänze, was du verbraucht hast.
Wo lagere ich die Hausapotheke am besten?
Kühl, trocken und lichtgeschützt — das Badezimmer ist wegen der Feuchtigkeit nicht ideal. Besser geeignet sind Schlafzimmer oder Flur. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Muss ich rezeptpflichtige Medikamente bevorraten?
Wenn du oder ein Familienmitglied regelmäßig Medikamente einnimmt, solltest du immer einen Vorrat für mindestens 2 Wochen haben. Sprich mit deinem Arzt über eine Reserve-Verordnung.